Antidepressiva gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Sie helfen vielen Menschen dabei, Depressionen, Angststörungen oder andere psychische Erkrankungen erfolgreich zu behandeln und die Lebensqualität deutlich zu verbessern.
Gleichzeitig können sie Nebenwirkungen verursachen. Eine der häufigsten ist Mundtrockenheit. Viele Betroffene berichten bereits wenige Tage nach Beginn der Einnahme über einen trockenen Mund, ein klebriges Gefühl auf der Zunge oder Schwierigkeiten beim Schlucken.
Doch warum beeinflussen Antidepressiva überhaupt die Speichelproduktion?
Warum Antidepressiva den Mund austrocknen können
Die Speichelproduktion wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Bestimmte Nervenreize sorgen dafür, dass die Speicheldrüsen kontinuierlich Speichel produzieren.
Viele Antidepressiva greifen jedoch in diese Signalübertragung ein. Dadurch wird die Aktivität der Speicheldrüsen vermindert und es wird weniger Speichel gebildet.
Je nach Wirkstoff und Dosierung können die Beschwerden unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Welche Antidepressiva besonders häufig Mundtrockenheit verursachen
Grundsätzlich können verschiedene Gruppen von Antidepressiva Mundtrockenheit auslösen. Besonders häufig tritt diese Nebenwirkung bei Medikamenten mit einer sogenannten anticholinergen Wirkung auf.
Dazu gehören unter anderem:
• trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin oder Doxepin)
• einige Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)
• einzelne selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
Nicht jeder Wirkstoff verursacht Mundtrockenheit gleich häufig. Manche Menschen reagieren zudem empfindlicher als andere.
Warum Speichel so wichtig ist
Speichel erfüllt zahlreiche wichtige Aufgaben für die Mundgesundheit.
Er sorgt unter anderem für:
• die Befeuchtung der Mundschleimhaut
• Schutz vor Bakterien und Pilzen
• Unterstützung beim Schlucken und Sprechen
• Neutralisierung von Säuren
• Unterstützung der natürlichen Wundheilung
Fehlt dieser Schutzfilm, wird die Mundschleimhaut deutlich empfindlicher.
Typische Beschwerden
Viele Betroffene bemerken nicht nur einen trockenen Mund.
Häufig treten zusätzlich auf:
• trockener Hals
• Brennen im Mund
• Schluckbeschwerden
• klebriges Mundgefühl
• Geschmacksveränderungen
• häufiges Durstgefühl
• empfindliche Mundschleimhaut
Die Beschwerden können tagsüber auftreten, sind aber häufig abends, nachts oder morgens besonders ausgeprägt.
Warum die Beschwerden nicht von allein verschwinden
Viele Menschen hoffen, dass sich der Körper an das Medikament gewöhnt und die Mundtrockenheit verschwindet.
Das ist zwar bei einigen Betroffenen möglich, häufig bleibt die reduzierte Speichelproduktion jedoch bestehen, solange das Medikament eingenommen wird.
Deshalb ist es wichtig, die Mundschleimhaut aktiv zu unterstützen.
Was du selbst tun kannst
Wenn Antidepressiva Mundtrockenheit verursachen, solltest du das Medikament nicht eigenständig absetzen. Sprich bei starken Beschwerden immer mit deinem behandelnden Arzt oder deiner behandelnden Ärztin.
Zusätzlich können folgende Maßnahmen helfen:
• regelmäßig kleine Mengen Wasser trinken
• zuckerfreie Bonbons oder Kaugummi zur Speichelanregung verwenden
• alkoholhaltige Mundspülungen vermeiden
• koffein- und alkoholhaltige Getränke reduzieren
• die Mundschleimhaut gezielt befeuchten und pflegen
Sensoral® Serum – intensive Befeuchtung für trockene Mundschleimhäute
Das Sensoral® Serum wurde speziell entwickelt, um trockene und gereizte Mundschleimhäute zu unterstützen.
Es enthält:
• hochmolekulare Hyaluronsäure, die einen langanhaltenden Feuchtigkeitsfilm auf der Schleimhaut bildet
• Dexpanthenol, das gereizte Schleimhäute beruhigt und ihre Regeneration unterstützt
Durch den Depot-Effekt verbleibt die Feuchtigkeit deutlich länger auf der Schleimhaut als bei vielen herkömmlichen Mundsprays oder Gelen.
Dadurch wird die Mundschleimhaut intensiv befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.
Sensoral® Mundpflege Bonbons – Schutzfilm für den Alltag
Die Sensoral® Mundpflege Bonbons ergänzen die tägliche Mundpflege optimal.
Beim Lutschen entsteht ein langanhaltender Schutzfilm auf der Mundschleimhaut, der:
• Feuchtigkeit länger im Mund hält
• die Schleimhaut schützt
• die Schleimhaut pflegt
Zusätzlich wird der natürliche Speichelfluss angeregt und das Mundgefühl verbessert.
Fazit
Mundtrockenheit gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen vieler Antidepressiva. Der Grund ist eine verminderte Aktivität der Speicheldrüsen, wodurch weniger Speichel produziert wird.
Da Speichel eine entscheidende Schutzfunktion für die Mundschleimhaut übernimmt, sollte diese Nebenwirkung nicht unterschätzt werden. Mit einer gezielten Pflege durch Sensoral® Serum und Sensoral® Mundpflege Bonbons lässt sich die Mundschleimhaut wirksam unterstützen und die Beschwerden können spürbar gelindert werden.

