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Unsere Tochter leidet an HLH

Unsere Welt ist am 23.12.2025 zusammengebrochen

Kurz vor Weihnachten wurde unser Tochter unsäglich krank. Nach unzähligen Untersuchungen hatten wir dann endlich eine Diagnose.

Die HLH (Hämophagozytische Lymphohistiozytose) ist eine seltene, aber sehr ernste Erkrankung des Immunsystems. Dabei gerät die körpereigene Abwehr außer Kontrolle und greift nicht nur Krankheitserreger, sondern auch den eigenen Körper an. Es kommt zu einer starken Entzündungsreaktion im ganzen Körper, die Organe wie Leber, Milz oder Knochenmark schädigen kann. Typische Anzeichen sind hohes Fieber, starke Müdigkeit und eine vergrößerte Milz. HLH muss schnell behandelt werden, da sie unbehandelt zum Tode führt.

Unsere einzige Chance: eine Stammzelltransplantation

In unserem Fall war eine Stammzelltransplantation notwendig, um das fehlgeleitete Immunsystem dauerhaft zu ersetzen. Vorher erhielt unser Kind eine intensive Therapie (eine Kombination aus Immun- und Chemotherapie), um die überschießende Entzündung zu kontrollieren und den Körper auf die Transplantation vorzubereiten. Bei der Transplantation werden gesunde Blutstammzellen eines passenden Spenders übertragen, damit sich ein neues, funktionierendes Immunsystem aufbauen kann. Für unsere Tochter bedeutet das eine lange und belastende Behandlungszeit im Krankenhaus, aber gleichzeitig auch die Chance auf Heilung.

Kein passender Spender...

Leider konnten wir in allen Datenbänken keinen passenden Spender finden. In unserem Fall spendete zuerst Papa Henry die benötigten Stammzellen. Dafür musste er sich einige Tage vor der Spende ein Medikament namens G-CSF (Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor) spritzen, das die Bildung und Freisetzung von Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blut anregt. Die eigentliche Spende erfolgte dann ähnlich wie eine Dialyse: Über einen speziellen Zugang wird das Blut durch ein Gerät geleitet, das die Stammzellen herausfiltert, während der restliche Teil des Blutes wieder zurückgeführt wird.

Graft failure


Leider wurden Papas Zellen bei der ersten Transplantation abgestoßen.

Bei HLH und insbesondere bei einer haploidenten Stammzelltransplantation (bei der der Spender nur teilweise passt, z. B. ein Elternteil) besteht ein erhöhtes Risiko für ein sogenanntes Graft Failure. Das bedeutet, dass die übertragenen Stammzellen nicht dauerhaft anwachsen und kein stabiles, gesundes Immunsystem bilden können. In diesem Fall bleibt die eigentliche Erkrankung bestehen oder kann erneut ausbrechen. Deshalb ist eine weitere Stammzelltransplantation notwendig, um Pauline die Chance auf ein funktionierendes Immunsystem und langfristige Heilung zu geben. Aktuell ist es sehr wahrscheinlich, dass ihre Mutter als Spenderin für die nächste Transplantation in Frage kommt.

Hoffen, bangen und durchhalten

Die notwendige Chemo- und Immuntherapie sind sehr belastend, weil sie nicht nur das fehlgeleitete Immunsystem dämpft, sondern auch gesunde Zellen angreift. Häufige Nebenwirkungen sind starke Entzündungen im Mund & Darm, Müdigkeit, Übelkeit, Haarausfall, Appetitverlust und eine erhöhte Infektanfälligkeit, da die Abwehrkräfte stark geschwächt sind. Besonders gefährlich sind schwere Infektionen, Blutungen oder Organprobleme (z. B. an Leber oder Lunge), die während der Behandlung auftreten können. Die gesamte Heilungsphase ist langwierig: Die intensive Therapie und Transplantation dauern mehrere Monate, und bis sich das Immunsystem vollständig erholt hat, können oft ein bis zwei Jahre vergehen.

Die bittere Ironie des Schicksals

Es fühlt sich fast absurd an: Ausgerechnet unser Kind muss eine Therapie mit Mukositis und extremer Mundtrockenheit durchstehen – genau den Beschwerden, denen wir uns mit unserer Arbeit täglich widmen. Was für uns sonst ein Thema ist, bei dem wir anderen helfen, ist plötzlich Teil unseres eigenen Lebens geworden.

Wir wissen nicht was uns das Schicksal mit dieser Prüfung sagen will, aber wir werden für unser Kind kämpfen so lange wir atmen.

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Unsere Mission

Unsere Mission ist es, die Lebensqualität von Menschen in belastenden und herausfordernden Lebensphasen spürbar zu verbessern.

Wir sind Sensoral

Wer sich in einer schwierigen Lebensphase befindet, kann getrost auf noch eine weitere, bittere Pille verzichten. Viele Erkrankungen, Therapien oder Pflegeumstände beeinträchtigen die Mundschleimhaut – und damit Essen, Sprechen, Wohlbefinden und soziale Teilhabe. Genau hier setzen wir an: mit wirksamer, angenehmer und unkomplizierter Mundpflege, die den Alltag erleichtert und wieder ein Stück Normalität zurückgibt.

Made in Germany

Alle Produkte werden in Deutschland produziert.

Rohstoffe in Pharmaqualität

Wir nutzen nur die besten Rohstoffe für unsere Produkte.

Frei von unnötigen Zusatzstoffen

Unsere Produkte enthalten so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

Durch Experten geprüft

Wir testen unsere Produkte mit kooperierenden Logopädiepraxen.

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Gründer

Christina & Henry Thiel

Als erfahrene Pflegekräfte ist es für uns eine Herzensangelegenheit dir, mit all deinen Wünschen und Sorgen, die Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, die Du verdienst.
Uns treibt die Überzeugung an, dass gute Mundpflege mehr ist als Hygiene – sie kann Komfort schenken, Schmerzen lindern und Lebensfreude zurückbringen.

Chemo- und/oder Strahlentherapie, Extrem geschädigte Mundschleimhaut, Hochaltrige & Hochbetagte ,Erkältungssymptome ,Zahnprothesen oder Teilprothesen, Nächtliche Mundtrockenheit, Dialysepatient:innen

Unser Ziel: Dein Lächeln

Mundtrockenheit kann den Genuss von Lebensmitteln und damit die Lebensqualität stark einschränken. Sensoral kombiniert eine effektive Erhaltung der Mundschleimhaut mit einem leckeren Geschmack.

Alle Produkte sind diskret, alltagstauglich und angenehm im Geschmack – denn gute Pflege muss nicht künstlich, scharf oder medizinisch schmecken. Wir entwickeln Lösungen mit einem Fokus auf Funktionalität, um gleichzeitig keine Kompromisse beim Geschmack zu machen.

Unsere Geschichte

Schon während unserer Ausbildung zu Gesundheits- & Krankenpflegern, wurde uns die fehlende Innovationskraft in der (Mund)-Pflege bewusst. Unser Studium an der Universitätsmedizin Charité & Maastricht University sowie unsere Berufserfahrung in Produktentwicklung und Management befähigten uns, unsere Ideen umzusetzen.

Wir, Henry und Christina hatten einen Wunsch: Medizin studieren!

Doch wie es das Schicksal so wollte, hatte es nicht mit dem heißersehnten Studienplatz geklappt - Glück im Unglück, wie sich schließlich herausstellen sollte. Denn stattdessen entschieden wir uns nach dem Abitur für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, bei der wir uns im Jahr 2010 kennen und schnell lieben lernten.

Noch vor einiger Zeit wurde die Ausbildung der Krankenpflege um den Begriff der "Gesundheitspflege" ergänzt. Dies bedeutete, dass nicht mehr nur das Heilen von Erkrankungen an erster Stelle stand, sondern auch die Themen Gesundheitsvorsorge und Beratung. Prävention sollte also einen relevanten Anteil im Tätigkeitsfeld einnehmen. Genau das, was uns schon immer wichtig war! Die Praxis, so stellten wir schnell fest, sah jedoch anders aus. Weder die Zeit noch die Ressourcen für Beratung, präventive Angebote und gesundheitsfördernde Maßnahmen waren im Stationsalltag vorhanden. Daran hat sich bis heute wenig geändert und leider sogar massiv verschlechtert - sowohl im pflegerischen als auch im medizinischen Bereich. 

Eine neue Lebensaufgabe

Wir schmiedeten einen neuen und diesmal gemeinsamen Plan: Menschen vor Erkrankungen zu bewahren und nicht die schon "brennenden Feuer" vergeblich versuchen zu löschen. Wir entschieden uns für das Studium der Gesundheitswissenschaften an der Berliner Charité , um zu verstehen wie Gesundheit bestmöglich gefördert werden kann.

Gesundheit fördern - wie geht das eigentlich?

Unsere Antwort fanden wir schnell an der Maastricht University. Ernährung und speziell die Verbesserung von verarbeiteten, oft zuckerreichen Lebensmitteln auf dem Markt schienen eine große Chance für die Prävention vieler sogenannter "Lifestyle-Erkrankungen" zu bieten. Wir entschieden uns dazu den Master Studiengang "Health Food Innovation Management" zu absolvieren. Freundschaften und Erlebnisse waren prägend, inspirierend und wegweisend. Der Wunsch, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen, wuchs und die Idee, unsere negativen Erfahrungen aus Medizin und Pflege mit dem Wissen unseres Studiums zu verbinden, nahm langsam Gestalt an. 

5 Jahre Intensivstation

Eine durchschnittliche Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet im Schnitt nur ca. 7 Jahre in ihrem Beruf. Länger schaffen es die meisten Frauen (denn das ist der Hauptteil der Pflegenden) weder körperlich noch psychisch. Inklusive unserer Ausbildung haben wir diesen Zeitraum wohl gut getroffen. Insgesamt 5 Jahre haben wir auf den verschiedensten Intensivstationen verbracht. Mal in Vollzeit und mal in Teilzeit neben dem Studium. Wieso sind das nur so wenige Jahre? Die Arbeitsbelastung ist einfach zu hoch: unflexible Dienstpläne, Nachtschichten und ein verdammt rauer Ton auf Station sind die Tagesordnung - nicht zu vergessen die miserable Bezahlung. Ob wir diese Zeit missen wollen? Nein! Denn sie hat unser Leben verändert und uns gezeigt, was wirklich wichtig im Leben ist: die gesunde Lebenszeit, die uns in unseren Leben geschenkt wird. Man weiß sie leider erst wirklich zu schätzen, wenn sie vorüber geht und wir mit Schmerz, Krankheit, Tod und Trauer konfrontiert werden. Patient*innen und Angehörige befinden sich in Ausnahmesituationen und werden mit lebensverändernden Ereignissen wie z.B. der plötzlichen Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen belastet. Pfleger*innen sind in diesen Situationen da und federn allerlei Trauer und Wut ab.