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Sklerodermie

Sklerodermie und Mundtrockenheit

Sklerodermie – heute häufig als systemische Sklerose bezeichnet – ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der es zu Veränderungen des Bindegewebes und der kleinen Blutgefäße kommen kann. Viele denken dabei zunächst an die typischen Veränderungen der Haut. Doch die Erkrankung kann auch innere Organe und den Mund- und Kieferbereich betreffen.

Trockene Mundschleimhäute, weniger Speichel, eine eingeschränkte Mundöffnung oder Schwierigkeiten bei der täglichen Zahnpflege können für Betroffene deshalb zu einer zusätzlichen Belastung werden.

Was passiert bei Sklerodermie?

Bei der systemischen Sklerose produziert der Körper vermehrt Kollagen. Dadurch kann sich Bindegewebe verdicken und verhärten. Gleichzeitig können Veränderungen an kleinen Blutgefäßen und entzündliche Prozesse auftreten.

Welche Körperbereiche betroffen sind und wie stark die Erkrankung ausgeprägt ist, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Neben Haut und Gefäßen können beispielsweise auch Speiseröhre, Lunge, Herz oder Nieren betroffen sein. Veränderungen können jedoch ebenfalls im Bereich von Lippen, Mundschleimhaut, Kiefer und Speicheldrüsen auftreten.

Warum kann Sklerodermie einen trockenen Mund verursachen?

Mundtrockenheit ist bei Menschen mit systemischer Sklerose keine Seltenheit. Dahinter können verschiedene Faktoren stecken.

Veränderungen des Bindegewebes können auch die Speicheldrüsen betreffen und ihre Funktion beeinträchtigen. Bei einigen Betroffenen bestehen außerdem Überschneidungen mit anderen Autoimmunerkrankungen – insbesondere dem Sjögren-Syndrom, bei dem die Speicheldrüsen direkt betroffen sein können.

Zusätzlich können Medikamente, die im Rahmen der Erkrankung oder wegen begleitender Beschwerden eingenommen werden, Mundtrockenheit begünstigen.

Das Ergebnis kann ein dauerhaft reduzierter Speichelfluss sein.

Wenn der natürliche Schutzfilm fehlt

Speichel ist nicht einfach nur Wasser. Er bildet einen natürlichen Schutzfilm auf der Mundschleimhaut und erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen.

Speichel:

• hält die Mundschleimhaut feucht
• erleichtert Sprechen, Kauen und Schlucken
• schützt die Zähne vor Säuren
• unterstützt die natürliche Mundflora
• hilft bei der Reinigung des Mundes
• schützt die Schleimhaut vor mechanischer Reizung

Ist dauerhaft zu wenig Speichel vorhanden, kann sich der Mund trocken, klebrig oder wund anfühlen.

Typische Beschwerden können sein:

• trockene oder brennende Mundschleimhaut
• trockene Lippen
• Schwierigkeiten beim Schlucken trockener Lebensmittel
• Geschmacksveränderungen
• vermehrter Mundgeruch
• empfindliche Schleimhäute
• erhöhtes Risiko für Karies und Probleme des Zahnfleisches

Gerade bei einer chronischen Erkrankung sollte Mundtrockenheit deshalb nicht als nebensächliches Symptom abgetan werden.

Ein weiteres Problem: Der Mund lässt sich schlechter öffnen

Eine Besonderheit der Sklerodermie sind mögliche Veränderungen der Haut und des Bindegewebes rund um den Mund.

Die Haut kann zunehmend straffer werden und die Lippen können an Beweglichkeit verlieren. Dadurch kann sich die Mundöffnung verkleinern – medizinisch wird dies als Mikrostomie bezeichnet.

Das kann alltägliche Dinge erschweren:

• Zähneputzen und Reinigung der Zahnzwischenräume
• zahnärztliche Untersuchungen und Behandlungen
• Essen und Kauen
• Einsetzen und Reinigen von Zahnersatz
• Pflege der Mundschleimhaut

Gerade deshalb sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine möglichst konsequente Mundpflege besonders wichtig.

Was kannst du bei Sklerodermie und Mundtrockenheit tun?

Die systemische Sklerose selbst gehört selbstverständlich in ärztliche Behandlung. Gegen die begleitende Mundtrockenheit können jedoch einige einfache Maßnahmen helfen.

Dazu gehören:

• regelmäßig kleine Mengen Wasser trinken
• den vorhandenen Speichelfluss durch zuckerfreie Bonbons oder Kaugummi anregen
• sehr trockene Lebensmittel mit Soßen oder Flüssigkeit kombinieren
• alkoholhaltige und stark reizende Mundpflegeprodukte vermeiden
• Zähne und Zahnzwischenräume besonders sorgfältig reinigen
• regelmäßige zahnärztliche Kontrollen wahrnehmen
• trockene Mundschleimhäute gezielt befeuchten und pflegen

Wichtig ist außerdem, die Ursache der Mundtrockenheit individuell zu betrachten. Bei ausgeprägter Trockenheit kann beispielsweise abgeklärt werden, ob zusätzlich ein Sjögren-Syndrom oder eine medikamentöse Ursache eine Rolle spielt.

Warum Wasser allein oft nicht genügt

Viele Betroffene haben ständig eine Wasserflasche griffbereit. Das ist grundsätzlich sinnvoll – bei ausgeprägter Mundtrockenheit reicht Wasser allein jedoch häufig nicht aus.

Ein Schluck Wasser befeuchtet die Mundschleimhaut zunächst, wird anschließend aber schnell geschluckt. Der schützende Speichelfilm, der normalerweise kontinuierlich auf der Schleimhaut liegt, wird dadurch nicht dauerhaft ersetzt.

Deshalb kann es sinnvoll sein, Feuchtigkeit zuzuführen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sie möglichst lange auf der Mundschleimhaut verbleibt.

Sensoral® – gezielte Pflege bei trockener Mundschleimhaut

Genau hier setzt die Sensoral® Mundpflege an.

Das Sensoral® Serum wurde speziell für trockene und gereizte Mundschleimhäute entwickelt. Es enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die Wasser bindet und einen langanhaltenden Feuchtigkeitsfilm auf der Oberfläche der Mundschleimhaut bildet.

Anders als niedermolekulare Hyaluronsäure bleibt hochmolekulare Hyaluronsäure stärker an der Oberfläche – genau dort, wo bei Mundtrockenheit der natürliche Feuchtigkeits- und Schutzfilm fehlt.

Zusätzlich enthält das Serum Dexpanthenol, das beanspruchte und gereizte Mundschleimhäute pflegt und ihre Regeneration unterstützt. So wird die Mundschleimhaut befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.

Sensoral® Mundpflege Bonbons – Speichel anregen und Feuchtigkeit bewahren

Die Sensoral® Mundpflege Bonbons verfolgen einen zweiten Ansatz.

Durch das langsame Lutschen wird zunächst der noch vorhandene natürliche Speichelfluss angeregt. Gleichzeitig bildet der pflegende Kern mit Ölen einen langanhaltenden Schutzfilm auf der Mundschleimhaut.

Dieser hilft dabei:

• Feuchtigkeit länger im Mund zu halten
• die Mundschleimhaut vor weiterer Austrocknung zu schützen
• trockene und beanspruchte Schleimhäute zu pflegen

Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.

Der Sensoral® Depot-Effekt

Gerade bei ausgeprägter Mundtrockenheit können beide Produkte miteinander kombiniert werden.

Zuerst wird das Sensoral® Serum aufgetragen. Die hochmolekulare Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit direkt an der Mundschleimhaut. Anschließend wird ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam gelutscht. Der dabei entstehende pflegende Schutzfilm hilft, die Feuchtigkeit länger auf der Schleimhaut zu bewahren.

Das Prinzip ist einfach: **erst intensiv befeuchten, anschließend