Wer regelmäßig unter einem trockenen Mund leidet, sucht häufig nach einer möglichst natürlichen und gut verträglichen Lösung. Neben pflanzlichen Präparaten werden dabei auch homöopathische Mittel gegen Mundtrockenheit empfohlen. Im Internet finden sich zahlreiche Präparate, die je nach Art der Beschwerden eingesetzt werden sollen.
Doch können Globuli tatsächlich dafür sorgen, dass wieder mehr Speichel produziert wird oder eine trockene Mundschleimhaut besser geschützt wird? Hier lohnt sich ein kritischer Blick.
Welche homöopathischen Mittel werden bei Mundtrockenheit empfohlen?
In der Homöopathie wird nicht allein das Symptom Mundtrockenheit betrachtet. Die Auswahl eines Mittels richtet sich traditionell nach verschiedenen Begleitbeschwerden.
Häufig genannt werden beispielsweise:
• Bryonia bei ausgeprägter Trockenheit von Mund und Schleimhäuten
• Nux moschata bei sehr trockenem oder klebrigem Mundgefühl
• Belladonna bei trockenen, gleichzeitig geröteten oder brennenden Schleimhäuten
• Pulsatilla bei trockenem Mund ohne ausgeprägtes Durstgefühl
• Arsenicum album bei Trockenheit in Verbindung mit Brennen oder Unruhe
Welche Potenz und Dosierung verwendet werden soll, unterscheidet sich je nach homöopathischem Ansatz.
Aber wirken Globuli tatsächlich gegen Mundtrockenheit?
Hier ist eine klare Unterscheidung wichtig: Homöopathie und Pflanzenheilkunde sind nicht dasselbe.
Pflanzliche Wirkstoffe können biologisch aktive Substanzen enthalten. Bei stark verdünnten homöopathischen Präparaten ist dagegen häufig kein oder kaum noch Ausgangsstoff vorhanden.
Bis heute gibt es keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass homöopathische Mittel Mundtrockenheit über einen Placeboeffekt hinaus wirksam behandeln können.
Vor allem gibt es keinen belastbaren Nachweis dafür, dass Globuli eine eingeschränkte Funktion der Speicheldrüsen wiederherstellen oder einen fehlenden Speichelfilm ersetzen können.
Wer sich mit Homöopathie wohlfühlt, kann sie daher als ergänzendes Ritual betrachten. Sie sollte jedoch eine medizinische Abklärung oder eine gezielte Pflege trockener Mundschleimhäute nicht ersetzen.
Das eigentliche Problem bei Mundtrockenheit verstehen
Bei Mundtrockenheit ist zunächst entscheidend, warum zu wenig Speichel vorhanden ist.
Häufige Ursachen sind:
• Medikamente wie Antidepressiva, Antihistaminika oder bestimmte Blutdrucksenker
• Wechseljahre und andere hormonelle Veränderungen
• Diabetes
• Schilddrüsenerkrankungen
• Sjögren-Syndrom
• Stress und Burnout
• Schlafapnoe und CPAP-Therapie
• Mundatmung während der Nacht
• Chemo- oder Strahlentherapie
Gerade wenn Mundtrockenheit neu auftritt oder über längere Zeit bestehen bleibt, sollte deshalb nicht nur versucht werden, das Symptom selbst zu behandeln.
Warum fehlender Speichel zum Problem wird
Speichel ist weit mehr als Flüssigkeit. Er bildet einen natürlichen Schutzfilm auf der Mundschleimhaut und den Zähnen.
Er hilft dabei:
• die Mundschleimhaut feucht zu halten
• das Sprechen und Schlucken zu erleichtern
• Säuren im Mund zu neutralisieren
• die Zähne vor Karies zu schützen
• die natürliche Mundflora zu unterstützen
Bei ausgeprägter Mundtrockenheit reicht es deshalb häufig nicht aus, einfach nur mehr zu trinken. Wasser befeuchtet zwar kurzfristig, wird aber schnell wieder geschluckt.
Was hilft stattdessen bei Mundtrockenheit?
Die sinnvollste Behandlung hängt immer von der Ursache ab. Gleichzeitig gibt es Maßnahmen, mit denen du deine Mundschleimhaut unmittelbar unterstützen kannst.
Dazu gehören:
• regelmäßig kleine Mengen Wasser trinken
• zuckerfreie Bonbons oder Kaugummi zur Speichelstimulation verwenden
• alkoholhaltige Mundspülungen vermeiden
• Mundatmung möglichst reduzieren
• auf eine sorgfältige Zahnpflege achten
• trockene Mundschleimhäute gezielt befeuchten und pflegen
Bei der Auswahl eines Produktes lohnt es sich besonders darauf zu achten, wie lange die Befeuchtung tatsächlich anhält.
Sensoral® setzt auf Befeuchtung statt auf unbewiesene Wirkversprechen
Genau hier unterscheidet sich Sensoral® von homöopathischen Ansätzen. Unsere Mundpflege soll nicht über eine vermeintliche Wirkung auf den gesamten Organismus funktionieren, sondern setzt direkt an der trockenen Mundschleimhaut an.
Das Sensoral® Serum enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die Wasser bindet und einen Feuchtigkeitsfilm auf der Schleimhaut bildet. Dexpanthenol ergänzt die Pflege beanspruchter Mundschleimhäute.
Die Sensoral® Mundpflege Bonbons setzen anschließend auf einen zweiten Mechanismus. Durch das langsame Lutschen wird der natürliche Speichelfluss angeregt. Gleichzeitig bildet der fetthaltige Kern mit Ölen einen langanhaltenden Schutzfilm, der die Mundschleimhaut pflegt und dabei hilft, Feuchtigkeit länger zu bewahren.
Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.
Der Sensoral® Depot-Effekt
Bei stärkerer Mundtrockenheit können beide Produkte kombiniert werden.
Zuerst wird das Sensoral® Serum verwendet, um der Mundschleimhaut Feuchtigkeit zuzuführen. Anschließend wird ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam gelutscht. Der dabei entstehende Schutzfilm hilft, diese Feuchtigkeit länger auf der Schleimhaut zu halten.
Das Prinzip: erst befeuchten, dann Feuchtigkeit einschließen und die Schleimhaut langanhaltend pflegen.
Fazit
Homöopathische Mittel wie Bryonia, Nux moschata oder Pulsatilla werden zwar traditionell bei Mundtrockenheit empfohlen, für eine spezifische Wirksamkeit gegen Xerostomie fehlen jedoch überzeugende wissenschaftliche Belege.
Gerade bei anhaltender Mundtrockenheit ist es sinnvoller, zunächst nach der Ursache zu suchen und gleichzeitig dort anzusetzen, wo das Problem tatsächlich besteht: an der trockenen und unzureichend geschützten Mundschleimhaut.
Sensoral® kombiniert deshalb intensive Befeuchtung durch hochmolekulare Hyaluronsäure und Dexpanthenol mit Speichelstimulation und einem langanhaltenden Schutzfilm. Statt eines unbewiesenen Wirkversprechens steht damit die gezielte Pflege und Befeuchtung der Mundschleimhaut im Mittelpunkt.

