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Warum Alkohol – auch in Mundpflegeprodukten – eine schlechte Idee ist

Viele Menschen verbinden Alkohol in Mundspülungen mit einer besonders gründlichen Reinigung oder einem frischen Gefühl im Mund. Tatsächlich enthalten noch immer zahlreiche Mundpflegeprodukte Ethanol oder andere Alkohole. Doch was kurzfristig für ein sauberes Mundgefühl sorgt, kann empfindliche Mundschleimhäute langfristig zusätzlich belasten.

Vor allem Menschen mit Mundtrockenheit, empfindlichen Schleimhäuten, einer Krebstherapie, Sjögren-Syndrom oder einer eingeschränkten Speichelproduktion sollten alkoholhaltige Mundpflegeprodukte möglichst meiden.

Welche Aufgabe hat Alkohol in Mundpflegeprodukten?

Alkohol wird in einigen Mundspülungen und Mundpflegeprodukten eingesetzt, weil er:

• bestimmte Inhaltsstoffe löst
• das Produkt haltbarer machen kann
• ein intensives Frischegefühl erzeugt
• antimikrobiell wirkt

Dieses Frischegefühl wird häufig mit einer besonders guten Reinigung verwechselt. Tatsächlich bedeutet es jedoch nicht automatisch, dass das Produkt besser für die Mundgesundheit geeignet ist.

Alkohol kann die Mundschleimhaut austrocknen

Unsere Mundschleimhaut ist von einem dünnen Speichelfilm bedeckt. Dieser schützt das Gewebe vor dem Austrocknen und übernimmt wichtige Aufgaben für die Mundgesundheit.

Speichel:

• befeuchtet die Mundschleimhaut
• schützt vor Bakterien und Pilzen
• unterstützt die Wundheilung
• erleichtert das Sprechen und Schlucken
• neutralisiert Säuren

Alkohol kann diesen natürlichen Schutzfilm beeinträchtigen. Die Schleimhaut verliert schneller Feuchtigkeit und fühlt sich trocken, gespannt oder gereizt an.

Gerade Menschen, die ohnehin unter Mundtrockenheit leiden, bemerken nach alkoholhaltigen Mundspülungen häufig eine vorübergehende Verschlechterung ihrer Beschwerden.

Brennen bedeutet nicht, dass das Produkt besser wirkt

Viele kennen das intensive Brennen nach einer alkoholhaltigen Mundspülung. Dieses Gefühl wird häufig als Zeichen einer besonders starken Wirkung interpretiert.

Tatsächlich entsteht das Brennen, weil Alkohol die empfindliche Mundschleimhaut reizt. Besonders bei kleinen Verletzungen, Aphthen oder entzündeten Schleimhäuten kann dies unangenehm sein.

Eine wirksame Mundpflege muss nicht brennen. Im Gegenteil: Für empfindliche Schleimhäute sind milde, pflegende Produkte meist die bessere Wahl.

Mundtrockenheit verstärkt viele Beschwerden

Ist die Mundschleimhaut bereits trocken, können alkoholhaltige Produkte die Situation zusätzlich verschlechtern.

Mögliche Folgen sind:

• stärkeres Trockenheitsgefühl
• Brennen im Mund
• empfindliche Schleimhäute
• Schluckbeschwerden
• häufigere kleine Verletzungen
• unangenehmes Spannungsgefühl

Da Speichel ohnehin reduziert ist, fehlt der Schleimhaut der natürliche Schutz vor weiteren Reizungen.

Auch alkoholische Getränke fördern Mundtrockenheit

Nicht nur Mundpflegeprodukte können problematisch sein. Auch alkoholische Getränke tragen häufig zu einem trockenen Mund bei.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

• Alkohol fördert den Flüssigkeitsverlust des Körpers.
• Die Mundschleimhaut trocknet schneller aus.
• Alkohol kann die Speichelproduktion vorübergehend verringern.
• Hochprozentige Getränke reizen die Schleimhaut zusätzlich.

Viele Menschen kennen deshalb das trockene Mundgefühl nach einem Abend mit Bier, Wein oder Spirituosen.

Worauf du bei Mundpflegeprodukten achten solltest

Gerade bei Mundtrockenheit lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe.

Geeignet sind Produkte, die:

• alkoholfrei sind
• die Mundschleimhaut befeuchten
• die Schleimhaut pflegen und schützen
• möglichst mild formuliert sind
• die natürliche Mundflora nicht unnötig belasten

Das Ziel sollte nicht nur die Reinigung, sondern vor allem der Erhalt einer gesunden und widerstandsfähigen Mundschleimhaut sein.

Sensoral® – alkoholfreie Pflege für trockene Mundschleimhäute

Das Sensoral® Serum wurde speziell für trockene und gereizte Mundschleimhäute entwickelt und kommt bewusst ohne Alkohol aus.

Es enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die einen langanhaltenden Feuchtigkeitsfilm auf der Schleimhaut bildet, sowie Dexpanthenol, das gereizte Schleimhäute beruhigt und ihre Regeneration unterstützt. Durch den Depot-Effekt bleibt die Feuchtigkeit deutlich länger auf der Mundschleimhaut als bei vielen herkömmlichen Mundsprays oder Gelen. Das Ergebnis: Die Mundschleimhaut wird befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.

Auch die Sensoral® Mundpflege Bonbons sind alkoholfrei. Sie enthalten Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen. Gleichzeitig regen sie den natürlichen Speichelfluss an und bilden einen langanhaltenden Schutzfilm, der die Feuchtigkeit im Mund hält und die Schleimhaut pflegt.

Fazit

Alkohol sorgt zwar häufig für ein intensives Frischegefühl, ist für empfindliche oder trockene Mundschleimhäute jedoch meist keine gute Wahl. Er kann die Schleimhaut reizen, den natürlichen Speichelfilm beeinträchtigen und Mundtrockenheit zusätzlich verstärken.

Wer unter Mundtrockenheit oder empfindlichen Schleimhäuten leidet, profitiert häufig von einer alkoholfreien, feuchtigkeitsspendenden Mundpflege. Produkte wie das Sensoral® Serum und die Sensoral® Mundpflege Bonbons unterstützen die Mundschleimhaut dabei, ihre natürliche Schutzfunktion zu erhalten – ganz ohne Alkohol.