Wer an einer COPD (chronisch obstruktiven Lungenerkrankung) leidet, kennt typische Beschwerden wie Atemnot, Husten oder eine eingeschränkte Belastbarkeit. Weniger bekannt ist, dass viele Betroffene gleichzeitig unter Mundtrockenheit leiden.
Ein trockener Mund bei COPD kann verschiedene Ursachen haben. Neben der veränderten Atmung spielen vor allem Medikamente, Inhalationstherapien und teilweise auch eine Sauerstofftherapie eine Rolle. Treffen mehrere dieser Faktoren zusammen, können Mund und Rachen besonders stark austrocknen.
Warum COPD einen trockenen Mund begünstigt
Bei COPD sind die Atemwege dauerhaft verengt. Besonders bei körperlicher Belastung oder fortgeschrittener Erkrankung atmen viele Betroffene häufiger durch den Mund.
Anders als bei der Nasenatmung wird die eingeatmete Luft dabei weniger effektiv erwärmt und befeuchtet. Strömt über längere Zeit Luft direkt durch den Mund, verdunstet Feuchtigkeit von der Mundschleimhaut.
Die Folge können sein:
• trockener oder klebriger Mund
• trockener Hals und Halskratzen
• Brennen der Mundschleimhaut
• Schwierigkeiten beim Sprechen oder Schlucken
• häufiges Durstgefühl
Besonders nachts und morgens können die Beschwerden ausgeprägt sein, da die natürliche Speichelproduktion während des Schlafs ohnehin abnimmt.
COPD-Medikamente können die Speichelproduktion reduzieren
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die medikamentöse Behandlung. Viele Menschen mit COPD benötigen täglich inhalative Medikamente, um ihre Atemwege zu erweitern und Beschwerden zu kontrollieren.
Vor allem inhalative Anticholinergika können Mundtrockenheit verursachen. Dazu gehören Wirkstoffe wie:
• Tiotropium
• Ipratropium
• Glycopyrronium
• Aclidinium
• Umeclidinium
Diese Wirkstoffe blockieren bestimmte Botenstoffe, damit sich die Muskulatur der Atemwege entspannt. Gleichzeitig können sie jedoch die Aktivität der Speicheldrüsen beeinflussen. Die Folge: Es wird weniger Speichel produziert.
Auch andere Medikamente und die Kombination mehrerer Arzneimittel können die Mundtrockenheit zusätzlich verstärken.
Wichtig: COPD-Medikamente sollten wegen Mundtrockenheit niemals eigenständig abgesetzt oder reduziert werden. Bei starken Beschwerden sollte die Behandlung mit dem Arzt oder der Ärztin besprochen werden.
Inhalationstherapie belastet den Mund zusätzlich
Bei inhalativen Medikamenten gelangt nicht der gesamte Wirkstoff in die Lunge. Ein Teil kann sich im Mund- und Rachenraum ablagern.
Je nach Medikament können dadurch zusätzlich Beschwerden wie:
• Trockenheitsgefühl
• Reizung der Schleimhaut
• Heiserkeit
• unangenehmer Geschmack
• Pilzinfektionen im Mund
auftreten.
Insbesondere nach der Anwendung inhalativer Kortikosteroide ist es deshalb wichtig, den Mund entsprechend der ärztlichen Empfehlung auszuspülen.
Auch eine Sauerstofftherapie kann eine Rolle spielen
Manche Menschen mit fortgeschrittener COPD benötigen zusätzlich Sauerstoff. Insbesondere bei höheren Flussraten oder gleichzeitig ausgeprägter Mundatmung kann das Trockenheitsgefühl in Nase, Mund und Rachen zunehmen.
Hier sollte mit dem behandelnden Team besprochen werden, ob eine Befeuchtung sinnvoll und mit dem verwendeten Sauerstoffsystem kompatibel ist.
Warum Mundtrockenheit bei COPD nicht unterschätzt werden sollte
Speichel ist weit mehr als nur Flüssigkeit. Er bildet einen natürlichen Schutzfilm auf Zähnen und Schleimhäuten.
Speichel:
• hält die Mundschleimhaut feucht
• erleichtert Sprechen und Schlucken
• hilft bei der Neutralisierung von Säuren
• unterstützt den Schutz vor Bakterien und Pilzen
• schützt die Zähne vor Karies
Bei dauerhaft reduziertem Speichelfluss können deshalb nicht nur Trockenheitsbeschwerden entstehen. Auch das Risiko für Karies und Probleme der Mundschleimhaut kann steigen.
Was du bei COPD und Mundtrockenheit selbst tun kannst
Einige einfache Maßnahmen können die Beschwerden im Alltag reduzieren:
• regelmäßig kleine Mengen Wasser trinken
• alkoholhaltige Mundspülungen vermeiden
• auf eine sorgfältige Mund- und Zahnpflege achten
• zuckerfreie Bonbons nutzen, um den vorhandenen Speichelfluss anzuregen
• nach bestimmten Inhalationen den Mund entsprechend der Anwendungshinweise ausspülen
• die Mundschleimhaut gezielt befeuchten und vor weiterer Austrocknung schützen
Gerade bei chronischer Mundtrockenheit reicht ein Schluck Wasser häufig nur für wenige Minuten. Deshalb kann es sinnvoll sein, Feuchtigkeit mit einer länger anhaltenden Schleimhautpflege zu kombinieren.
Sensoral® – Befeuchtung und langanhaltender Schutz
Das Sensoral® Serum wurde speziell zur Pflege trockener und gereizter Mundschleimhäute entwickelt. Es enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die Wasser bindet und einen Feuchtigkeitsfilm auf der Schleimhaut bildet. Dexpanthenol ergänzt die Pflege beanspruchter Mundschleimhäute.
Die Sensoral® Mundpflege Bonbons unterstützen anschließend auf eine andere Weise: Durch das langsame Lutschen wird der natürliche Speichelfluss angeregt. Gleichzeitig bildet der fetthaltige Kern mit Ölen einen langanhaltenden Schutzfilm, der die Schleimhaut pflegt und dabei hilft, Feuchtigkeit länger im Mund zu halten.
Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.
Der Sensoral® Depot-Effekt bei starker Mundtrockenheit
Besonders bei ausgeprägter Trockenheit können Serum und Mundpflege Bonbons miteinander kombiniert werden.
Zuerst wird das Sensoral® Serum angewendet, um die Mundschleimhaut mit Hyaluronsäure intensiv zu befeuchten. Anschließend wird ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam gelutscht. Der dabei entstehende pflegende Schutzfilm hilft, die Feuchtigkeit länger auf der Schleimhaut zu halten.
Das Prinzip ist einfach: erst befeuchten, dann Feuchtigkeit einschließen und die Schleimhaut langanhaltend pflegen.
Fazit
Bei COPD entsteht Mundtrockenheit häufig durch mehrere Faktoren gleichzeitig. Verstärkte Mundatmung, inhalative Medikamente und bei manchen Betroffenen auch eine Sauerstofftherapie können dazu beitragen, dass die Mundschleimhaut austrocknet oder weniger Speichel zur Verfügung steht.
Die COPD-Therapie selbst sollte deshalb keinesfalls verändert werden. Stattdessen lohnt es sich, die Mundschleimhaut gezielt zu unterstützen. Sensoral® Serum sorgt mit hochmolekularer Hyaluronsäure und Dexpanthenol für intensive Befeuchtung und Pflege, während die Sensoral® Mundpflege Bonbons den Speichelfluss anregen und einen langanhaltenden Schutzfilm bilden. So lässt sich die Mundschleimhaut auch bei chronischer Mundtrockenheit gezielt pflegen und schützen.

