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Mundtrockenheit im Herbst – warum dein Mund jetzt mehr Pflege braucht

Die Tage werden kürzer, draußen wird es kühler und drinnen beginnt langsam wieder die Heizperiode. Für Menschen mit Mundtrockenheit kann genau diese Jahreszeit unangenehm werden: Der Mund fühlt sich plötzlich trockener an, die Lippen spannen und besonders morgens oder nachts macht sich die Trockenheit bemerkbar.

Das ist kein Zufall. Der Herbst bringt gleich mehrere Faktoren mit sich, die eine ohnehin trockene Mundschleimhaut zusätzlich belasten können.

1. Die Heizung läuft wieder

Einer der wichtigsten Gründe für zunehmende Mundtrockenheit im Herbst ist die trockene Raumluft.

Sobald wir anfangen zu heizen, sinkt häufig die relative Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Schlafräumen. Dadurch kann auch über Haut und Schleimhäute mehr Feuchtigkeit verloren gehen.

Besonders unangenehm wird das nachts. Wer zusätzlich mit geöffnetem Mund schläft, schnarcht oder eine CPAP-Maske trägt, bemerkt morgens häufig:

• einen extrem trockenen Mund
• einen trockenen oder kratzigen Hals
• klebrigen Speichel
• trockene Lippen
• Brennen oder Spannen der Mundschleimhaut

Ein Hygrometer kann helfen, die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer im Blick zu behalten. Als angenehm werden in Wohnräumen häufig etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit empfunden.

2. Wir trinken automatisch weniger

Im Sommer greifen wir bei hohen Temperaturen meist ganz selbstverständlich zur Wasserflasche. Im Herbst verschwindet dieses Durstgefühl häufig.

Das Problem: Unser Körper benötigt trotzdem Flüssigkeit.

Wer ohnehin aufgrund von Medikamenten, Wechseljahren, Diabetes, Sjögren-Syndrom oder anderen Ursachen unter Mundtrockenheit leidet, kann den Unterschied besonders schnell bemerken.

Ein einfacher Trick: Stelle dir morgens bereits eine Flasche oder Karaffe mit Wasser bereit und trinke über den Tag verteilt regelmäßig kleine Mengen – nicht erst dann, wenn du Durst bekommst.

3. Erkältungszeit bedeutet häufiger Mundatmung

Herbst bedeutet auch: Schnupfen, verstopfte Nase und die ersten Erkältungen.

Ist die Nase blockiert, wechseln wir automatisch zur Mundatmung. Dabei strömt die Atemluft kontinuierlich über die Mundschleimhaut und Feuchtigkeit verdunstet.

Besonders nachts kann das problematisch werden, weil gleichzeitig die natürliche Speichelproduktion heruntergefahren wird.

Das Ergebnis kennen viele: Man wacht morgens auf und hat das Gefühl, der Mund sei vollkommen ausgetrocknet.

4. Erkältungs- und Allergiemedikamente können zusätzlich austrocknen

Nicht nur die verstopfte Nase selbst kann Mundtrockenheit begünstigen. Auch manche Medikamente können dazu beitragen.

Dazu gehören beispielsweise bestimmte:

• Antihistaminika
• abschwellende Präparate
• Erkältungsmedikamente

Wer ohnehin Medikamente einnimmt, die Mundtrockenheit verursachen können, bemerkt diesen zusätzlichen Effekt möglicherweise besonders deutlich.

Medikamente sollten deshalb natürlich nicht eigenständig abgesetzt werden. Bei starken oder neu auftretenden Beschwerden lohnt es sich aber, mit Arzt oder Apotheke über mögliche Nebenwirkungen zu sprechen.

5. Unsere Mundschleimhaut braucht jetzt besonderen Schutz

Speichel ist weit mehr als Flüssigkeit. Er legt sich wie ein natürlicher Schutzfilm über unsere Mundschleimhaut.

Dieser Film:

• hält die Schleimhaut feucht
• erleichtert Sprechen und Schlucken
• schützt vor mechanischer Reizung
• unterstützt die natürliche Mundflora
• hilft bei der Neutralisierung von Säuren

Ist ohnehin wenig Speichel vorhanden und kommen trockene Heizungsluft, Mundatmung oder eine geringere Flüssigkeitszufuhr hinzu, verliert die Schleimhaut einen wichtigen Teil dieses Schutzes.

Sie kann empfindlicher werden, brennen oder sich unangenehm rau anfühlen.

So machst du deine Mundpflege herbstfit

Oft helfen schon kleine Veränderungen im Alltag:

• Luftfeuchtigkeit kontrollieren: Stelle ein Hygrometer in Schlaf- und Wohnräume und vermeide dauerhaft sehr trockene Raumluft.
• Trinken sichtbar machen: Stelle Wasser an Orte, an denen du dich häufig aufhältst, und trinke regelmäßig kleine Mengen.
• Speichelfluss aktivieren: Zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis können die noch vorhandene Speichelproduktion anregen.
• Nasenatmung unterstützen: Besonders nachts kann eine freie Nase helfen, unnötige Mundatmung zu reduzieren.
• Mundschleimhaut gezielt pflegen: Warte nicht, bis der Mund bereits stark ausgetrocknet ist, sondern führe regelmäßig Feuchtigkeit zu.

Gerade bei chronischer Mundtrockenheit reicht Wasser allein häufig nicht aus. Es befeuchtet zwar kurzfristig, wird aber schnell wieder geschluckt. Entscheidend ist deshalb auch, wie lange die Feuchtigkeit auf der Mundschleimhaut verbleibt.

Sensoral® – intensive Feuchtigkeit und langanhaltender Schutz

Das Sensoral® Serum wurde speziell für trockene und gereizte Mundschleimhäute entwickelt.

Die enthaltene hochmolekulare Hyaluronsäure bindet Wasser und bildet einen Feuchtigkeitsfilm auf der Oberfläche der Mundschleimhaut. Dexpanthenol pflegt beanspruchte Schleimhäute und unterstützt ihre Regeneration.

Durch den Depot-Effekt bleibt die Feuchtigkeit länger auf der Mundschleimhaut als bei einer kurzfristigen Befeuchtung mit Wasser oder vielen herkömmlichen Sprays. Die Schleimhaut wird befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.

Unsere Sensoral® Mundpflege Bonbons ergänzen diese Pflege. Durch das langsame Lutschen wird der natürliche Speichelfluss angeregt. Gleichzeitig bildet der pflegende Kern mit Ölen einen langanhaltenden Schutzfilm, der hilft, Feuchtigkeit länger im Mund zu bewahren und die Schleimhaut vor weiterer Austrocknung zu schützen.

Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.

Unser Tipp für trockene Herbstnächte

Wenn deine Mundtrockenheit besonders nachts ausgeprägt ist, kannst du beide Produkte miteinander kombinieren:

Zuerst befeuchten: Sensoral® Serum vor dem Schlafengehen auf der Mundschleimhaut verteilen.

Anschließend schützen: Ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam lutschen. Der entstehende pflegende Schutzfilm hilft dabei, die zuvor zugeführte Feuchtigkeit länger auf der Schleimhaut zu bewahren.

So nutzt du den Sensoral® Depot-Effekt: erst befeuchten, dann Feuchtigkeit länger bewahren und die Schleimhaut pflegen.

Fazit

Wenn dein trockener Mund im Herbst plötzlich wieder stärker wird, bildest du dir das nicht unbedingt ein. Heizungsluft, weniger Trinken, Erkältungen, Mundatmung und bestimmte Medikamente können zusammenkommen und eine bereits bestehende Mundtrockenheit verstärken.

Deshalb lohnt es sich, die Mundpflege an die Jahreszeit anzupassen. Achte auf eine angenehme Luftfeuchtigkeit, trinke regelmäßig, rege deinen natürlichen Speichelfluss an und pflege deine Mundschleimhaut, bevor sie stark austrocknet.

Mit Sensoral® Serum zur intensiven Befeuchtung und den Sensoral® Mundpflege Bonbons für Speichelstimulation und einen langanhaltenden Schutzfilm kannst du deine Mundschleimhaut gezielt durch die trockene Herbst- und Heizperiode begleiten.