Mundtrockenheit (Xerostomie) betrifft viele Menschen. Ursachen können Medikamente, Erkrankungen, Stress, Schlafapnoe, Hormonveränderungen oder auch eine reduzierte Speichelproduktion im Alter sein. Die Beschwerden reichen von einem trockenen Mundgefühl bis hin zu Schluckproblemen, Schleimhautreizungen oder häufigen Entzündungen.
Da Speichel eine zentrale Schutzfunktion für die Mundschleimhaut hat, ist es wichtig, die Ursache zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Es gibt sowohl verschreibungspflichtige Medikamente als auch frei verkäufliche Produkte, die helfen können, Mundtrockenheit zu lindern.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Optionen.
Verschreibungspflichtige Medikamente zur Speichelstimulation
Wenn Mundtrockenheit sehr stark ausgeprägt ist, etwa bei bestimmten Erkrankungen oder nach medizinischen Behandlungen, können Ärzte Medikamente verschreiben, die gezielt die Speichelproduktion anregen.
Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören sogenannte Parasympathomimetika, die die Aktivität der Speicheldrüsen stimulieren.
Typische Beispiele sind:
• Pilocarpin
Pilocarpin aktiviert bestimmte Rezeptoren im Nervensystem, die die Speichelproduktion steigern. Es wird häufig bei Patienten eingesetzt, deren Speicheldrüsenfunktion stark eingeschränkt ist, etwa nach Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich.
• Cevimelin
Dieser Wirkstoff wirkt ähnlich wie Pilocarpin und wird vor allem bei Sjögren-Syndrom eingesetzt, einer Autoimmunerkrankung, die häufig zu starker Mundtrockenheit führt.
Diese Medikamente können wirksam sein, sind jedoch nicht für jeden geeignet und können Nebenwirkungen wie Schwitzen, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden verursachen.
Medikamente zur Behandlung von Begleitproblemen
Bei Mundtrockenheit entstehen häufig zusätzliche Beschwerden wie Schleimhautentzündungen, Pilzinfektionen oder Aphthen. In solchen Fällen können Ärzte weitere Medikamente einsetzen, zum Beispiel:
• Antimykotika gegen Pilzinfektionen im Mund
• entzündungshemmende Mundgele bei Schleimhautreizungen
• lokale Schmerzmittel bei schmerzhaften Schleimhautläsionen
Diese Medikamente behandeln jedoch meist die Folgen der Mundtrockenheit, nicht die Ursache selbst.
Frei verkäufliche Mittel gegen Mundtrockenheit
Für viele Betroffene sind nicht verschreibungspflichtige Produkte die wichtigste Unterstützung im Alltag. Diese Produkte zielen darauf ab, die fehlende Feuchtigkeit im Mund zu ersetzen oder die Schleimhaut zu schützen.
Es gibt verschiedene Formen solcher Produkte.
Speichelersatzprodukte
Speichelersatzprodukte sollen die Eigenschaften von natürlichem Speichel möglichst gut nachahmen. Sie enthalten häufig feuchtigkeitsspendende Substanzen wie:
• Glycerin
• Carboxymethylcellulose
• Hyaluronsäure
Diese Stoffe können Wasser binden und helfen, die Mundschleimhaut zu befeuchten.
Speichelersatzprodukte sind erhältlich als:
• Mundsprays
• Gele
• Mundspüllösungen
Sie wirken meist sofort, müssen jedoch regelmäßig angewendet werden.
Lutschbonbons und Pastillen
Lutschbonbons sind eine einfache Möglichkeit, Mundtrockenheit im Alltag zu lindern. Beim Lutschen wird die Speichelproduktion angeregt, während gleichzeitig Inhaltsstoffe die Schleimhaut pflegen können.
Viele Produkte enthalten:
• pflanzliche Extrakte
• feuchtigkeitsspendende Substanzen
• milde Aromastoffe zur Speichelstimulation
Diese Bonbons eignen sich besonders gut für unterwegs oder für Situationen, in denen der Mund länger trocken bleibt.
Mundgele und Seren
Mundgele oder Seren werden direkt auf die Mundschleimhaut aufgetragen und können einen schützenden Feuchtigkeitsfilm bilden.
Sie werden häufig abends oder vor dem Schlafengehen verwendet, wenn Mundtrockenheit besonders stark auftritt.
Viele Produkte enthalten Wirkstoffe wie:
• Hyaluronsäure
• Dexpanthenol
• pflegende Polymere
Diese Stoffe können die Schleimhaut befeuchten und gleichzeitig die Regeneration unterstützen.
Pflanzliche und unterstützende Mittel
Einige natürliche Produkte können ebenfalls helfen, die Mundtrockenheit zu lindern oder die Schleimhaut zu beruhigen.
Dazu gehören zum Beispiel:
• Salbeitee oder Kamillentee als Mundspülung
• pflanzliche Extrakte mit Schleimstoffen wie Eibisch oder Malve
• zuckerfreie Kaugummis zur Anregung der Speichelproduktion
Solche Maßnahmen ersetzen zwar keinen Speichel, können aber unterstützend wirken.
Sensoral® Produkte zur Unterstützung bei Mundtrockenheit
Für viele Betroffene ist eine Kombination aus Befeuchtung und Schleimhautschutz besonders hilfreich.
Sensoral® Serum – intensive Befeuchtung
Das Sensoral® Serum wurde entwickelt, um trockene Mundschleimhäute gezielt zu unterstützen.
Es enthält:
• Hyaluronsäure, die große Mengen Wasser binden kann und hilft, Feuchtigkeit in der Schleimhaut zu speichern
• Dexpanthenol, das die Regeneration der Schleimhaut unterstützt und gereiztes Gewebe beruhigt
Durch diese Kombination wird die Mundschleimhaut befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.
Sensoral® Bonbons – langanhaltender Schutzfilm
Die Sensoral® Bonbons bieten eine praktische Unterstützung für den Alltag.
Beim Lutschen entsteht ein langanhaltender Schutzfilm auf der Mundschleimhaut, der
• Feuchtigkeit länger im Mund hält
• die Schleimhaut pflegt
• vor weiterer Austrocknung schützt
Zusätzlich wird der natürliche Speichelfluss angeregt, was den Mund weiter befeuchtet.
Fazit
Bei Mundtrockenheit stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung. In schweren Fällen können verschreibungspflichtige Medikamente eingesetzt werden, die die Speichelproduktion anregen.
Für viele Menschen sind jedoch frei verkäufliche Produkte die wichtigste Unterstützung im Alltag. Dazu gehören Speichelersatzprodukte, Mundgele, Mundsprays oder Lutschbonbons.
Eine Kombination aus intensiver Befeuchtung und Schutz der Schleimhaut, wie sie Produkte wie Sensoral® Serum und Sensoral® Bonbons bieten, kann helfen, Mundtrockenheit zu lindern und die Mundschleimhaut langfristig zu stabilisieren.

