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Brennen im Mund – Ursachen erkennen und gezielt handeln

Ein brennendes Gefühl im Mund kann extrem belastend sein. Betroffene beschreiben es wie „Feuer auf der Zunge“, „Wundsein ohne sichtbare Wunde“ oder ein permanentes Hitzegefühl an Zunge, Gaumen oder Lippen. Besonders tückisch: Oft sieht die Mundschleimhaut völlig normal aus – und trotzdem brennt es.

Die gute Nachricht: Hinter dem Symptom stecken meist erklärbare Ursachen. Und noch wichtiger – es gibt konkrete Wege, die Beschwerden deutlich zu lindern.

Das Brennen betrifft häufig:

  • die Zungenspitze oder den Zungenrand
  • den Gaumen
  • die Lippeninnenseite
  • manchmal den gesamten Mundraum

Medizinisch spricht man bei anhaltenden Beschwerden ohne erkennbare Ursache vom Burning-Mouth-Syndrom (BMS).

Burning-Mouth-Syndrom

Typisch ist:

  • zunehmendes Brennen im Tagesverlauf
  • Linderung beim Essen oder Trinken
  • begleitende Mundtrockenheit
  • veränderter Geschmack (metallisch oder bitter)

Doch das Syndrom ist nur eine mögliche Erklärung. In vielen Fällen gibt es konkrete Auslöser.

Häufige Ursachen für Brennen im Mund

Wer nur an „zu scharf gegessen“ denkt, greift zu kurz. Die Auslöser sind vielfältig – und oft kombinieren sie sich.

1️⃣ Mundtrockenheit – der unterschätzte Hauptfaktor 

Speichel schützt die Schleimhaut wie ein natürlicher Film. Fehlt er, wird die Oberfläche empfindlich, verletzlich – und beginnt zu brennen.

Ursachen für Mundtrockenheit:

  • Medikamente (z. B. Antidepressiva, Blutdrucksenker)
  • Wechseljahre
  • Stress
  • zu geringe Flüssigkeitszufuhr
  • nächtliche Mundatmung

Ohne ausreichende Befeuchtung reagiert die Schleimhaut über.

2️⃣ Hormonelle Veränderungen

Vor allem Frauen in den Wechseljahren berichten über brennende Zunge oder Gaumen.

Menopause

Östrogen beeinflusst:

  • Speichelproduktion
  • Schleimhautdurchblutung
  • Regenerationsfähigkeit

Sinkt der Hormonspiegel, wird die Mundschleimhaut empfindlicher.

3️⃣ Nährstoffmängel

Ein Mangel an:

  • Vitamin B12
  • Eisen
  • Folsäure
  • Zink

kann neurologische Reizerscheinungen verursachen – darunter Brennen oder Kribbeln im Mund.

Das wird oft übersehen.

4️⃣ Reizstoffe im Alltag

  • sehr scharfe oder saure Speisen
  • Alkohol
  • aggressive Mundspülungen
  • Zahnpasten mit starkem Schaumbildner (SLS)

Wenn die Schleimhaut bereits sensibel ist, wirken solche Stoffe wie Brandbeschleuniger.

5️⃣ Psychische Belastung

Chronischer Stress erhöht die Muskelspannung, beeinflusst die Speichelproduktion und verstärkt Schmerzempfindlichkeit. Das Nervensystem wird „überempfindlich geschaltet“.

Das bedeutet nicht, dass die Beschwerden „eingebildet“ sind – sondern dass Nervenreizungen real messbar stärker wahrgenommen werden.

Warum sieht man oft nichts?

Gerade beim Burning-Mouth-Syndrom bleibt die Schleimhaut optisch unauffällig. Das liegt daran, dass es sich häufig um eine funktionelle Störung der Nerven handelt – nicht um eine sichtbare Entzündung.

Das macht die Diagnose schwierig – und frustriert viele Betroffene.

Was wirklich hilft

Hier kommt der entscheidende Teil: Nicht alles wirkt – und manches verschlimmert es sogar.

1️⃣ Schleimhaut gezielt beruhigen und befeuchten

Eine trockene Schleimhaut kann sich nicht regenerieren. Priorität Nummer eins ist daher:

  • nachhaltige Befeuchtung
  • Schutzfilm aufbauen
  • Reizschwelle senken

Hier bewähren sich unsere Sensoral® Produkte, die speziell für empfindliche, trockene Mundschleimhaut entwickelt wurden:

🔹 Sensoral® Pflegebonbons

  • intensive Befeuchtung
  • legt sich wie ein Schutzfilm über gereizte Areale
  • ideal abends oder bei starkem Brennen

🔹 Sensoral® Serum

  • schnelle Erleichterung unterwegs
  • stimuliert die natürliche Feuchtigkeit
  • reduziert Spannungsgefühl

Wichtig: Nicht einmal anwenden und Wunder erwarten. Die Schleimhaut braucht Kontinuität.

2️⃣ Reizstoffe konsequent reduzieren

Seien Sie ehrlich zu sich:

  • Sehr scharf?
  • Viel Kaffee?
  • Alkohol am Abend?

Wer dauerhaft Linderung will, muss hier klar reduzieren.

3️⃣ Nährstoffstatus prüfen lassen

Ein einfacher Bluttest kann versteckte Mängel aufdecken. Das ist kein Luxus, sondern Basisarbeit.

4️⃣ Stress aktiv regulieren

Wenn das Nervensystem dauerhaft im Alarmmodus ist, bleibt auch die Schleimhaut gereizt.

  • Atemübungen
  • moderater Sport
  • Schlafqualität verbessern

Das klingt banal – wirkt aber.

 Fazit: Brennen im Mund ist behandelbar

Brennen im Mund ist kein Schicksal, das man „aushalten“ muss. Es ist ein Signal.

Die häufigste Kombination in der Praxis:

  • trockene Schleimhaut
  • hormonelle Veränderung
  • nervliche Überempfindlichkeit

Wer die Ursache erkennt und gezielt gegensteuert – mit konsequenter Befeuchtung (z. B. durch Sensoral®), Reduktion von Reizen und Stärkung der Schleimhaut – kann die Beschwerden deutlich reduzieren.

Und wenn Sie ehrlich sind: Abwarten hat es bisher nicht besser gemacht.

Jetzt ist der Moment, aktiv zu werden.

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