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Trockener Mund bei Erkältung: Ursachen & Tipps

Erkältung und trockener Mund: Warum deine Schleimhäute jetzt besonders leiden

Draußen ist es kalt, drinnen läuft die Heizung – und plötzlich beginnt die Nase zu laufen. Die Erkältungssaison ist da.

Neben Husten, Schnupfen und Halsschmerzen bemerken viele Menschen ein weiteres unangenehmes Symptom: einen trockenen Mund.

Besonders morgens fühlen sich Zunge und Gaumen manchmal rau an. Auch ein trockener Rachen oder Schwierigkeiten beim Schlucken können hinzukommen.

Doch wie hängen Erkältung und Mundtrockenheit zusammen?

Warum eine Erkältung Mundtrockenheit auslösen kann

Bei einer Erkältung schwellen die Schleimhäute in der Nase häufig an. Dadurch fällt es schwerer, frei durch die Nase zu atmen.

Der Körper weicht dann teilweise auf die Mundatmung aus.

Anders als beim Atmen durch die Nase wird die einströmende Luft dabei nicht im gleichen Maße erwärmt und befeuchtet.

Die Folge: Feuchtigkeit kann schneller von der Mundschleimhaut verdunsten.

Hinzu kommt, dass wir während einer Erkrankung möglicherweise weniger trinken, durch Fieber mehr Flüssigkeit verlieren oder bestimmte Medikamente einnehmen.

Mundatmung als häufige Ursache

Besonders nachts kann eine verstopfte Nase zum Problem werden.

Vielleicht kennst du das: Du wachst morgens auf, dein Mund fühlt sich vollständig ausgetrocknet an und du möchtest sofort etwas trinken.

Bei der Mundatmung strömt über längere Zeit Luft an Zunge, Gaumen und Rachen vorbei. Das kann ein bestehendes Trockenheitsgefühl verstärken.

Wird dein Mund durch die Erkältung besonders empfindlich, können zusätzlich Brennen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl entstehen.

Was hilft bei trockenem Mund während einer Erkältung?

Ausreichend trinken

Trinke regelmäßig Wasser oder milde, ungesüßte Getränke.

Wenn dein Mund stark gereizt ist, werden lauwarme Getränke oft als angenehmer empfunden als sehr heiße Flüssigkeiten.

Die Nase pflegen

Eine Nasenspülung oder ein geeignetes salzhaltiges Nasenspray kann bei einer verstopften Nase hilfreich sein.

Verwende Nasenspülungen hygienisch und entsprechend der Anwendungshinweise.

Auf ein angenehmes Raumklima achten

Trockene Heizungsluft kann die Beschwerden verstärken. Lüfte regelmäßig und kontrolliere bei Bedarf die Luftfeuchtigkeit in deinem Schlafzimmer.

Die Mundschleimhaut schonend pflegen

Verwende möglichst milde Mundpflegeprodukte und vermeide alkoholhaltige Mundspülungen.

Wenn sich dein Mund besonders trocken anfühlt, kann ein befeuchtendes Mundpflegeprodukt zusätzlich für mehr Komfort sorgen.

Den Speichelfluss anregen

Bei ausreichendem natürlichen Speichelfluss können zuckerfreie Kaugummis oder langsam gelutschte Bonbons helfen.

Bei stark wunden Stellen oder Schluckbeschwerden sind feste Bonbons allerdings nicht immer geeignet.

Vorsicht bei bestimmten Erkältungsmedikamenten

Einige Arzneimittel, etwa bestimmte Antihistaminika und abschwellende Wirkstoffe, können Mundtrockenheit als Nebenwirkung verursachen oder verstärken.

Wenn du bemerkst, dass deine Beschwerden nach der Einnahme eines Medikaments zunehmen, sprich mit deiner Apotheke oder Arztpraxis.

Setze verordnete Medikamente nicht eigenständig ab.

Wann du zum Arzt gehen solltest

Eine gewöhnliche Erkältung bessert sich meistens innerhalb weniger Tage.

Bleibt die Mundtrockenheit jedoch bestehen, treten starke Schmerzen, weißliche Beläge, Schluckprobleme oder andere auffällige Veränderungen auf, solltest du die Ursache untersuchen lassen.

Fazit: Eine Erkältung fordert auch deine Mundschleimhaut

Eine verstopfte Nase, Mundatmung und zu wenig Flüssigkeit können während einer Erkältung zu einem unangenehm trockenen Mund führen.

Mit einer guten Nasenpflege, ausreichendem Trinken und einer milden Mundpflege kannst du deine Mundschleimhaut unterstützen.

Unser Pflegetipp: Das Sensoral Pflegeserum eignet sich zur ergänzenden Befeuchtung trockener Mundschleimhäute – gerade dann, wenn sich dein Mund besonders beansprucht anfühlt.