Zum Inhalt springen

📦 Sicherer Versand mit DHL

Über 5000 zufriedene Anwender

Willkommen bei Sensoral

Du willst noch mehr über Mundtrockenheit erfahren? Dann melde dich jetzt zu unserem wöchentlichen Newsletter an.

Hier anmelden

Pflegebonbons

Sensoral Feuchtigkeits-Duo Tag & Nacht: Pflegedrops Waldbeere + Serum - 17% sparen

Regulärer Preis €22,99
Verkaufspreis €22,99 Regulärer Preis €27,98

Pflegebonbons

Sensoral Feuchtigkeits-Duo Tag & Nacht: Pflegedrops Orange + Serum - 17% sparen

Regulärer Preis €22,99
Verkaufspreis €22,99 Regulärer Preis €27,98

Pflegebonbons

Sensoral Feuchtigkeits-Duo Tag & Nacht: Pflegedrops Zitrone + Serum - 17% sparen

Regulärer Preis €22,99
Verkaufspreis €22,99 Regulärer Preis €27,98

Welche Psychopharmaka verursachen Mundtrockenheit?

Diese Medikamente können dahinterstecken

Du nimmst ein Antidepressivum, ein Medikament gegen Angstzustände oder ein Schlafmittel und bemerkst plötzlich, dass dein Mund ständig trocken ist? Damit bist du nicht allein. Mundtrockenheit gehört zu den bekannten Nebenwirkungen zahlreicher Psychopharmaka.

Manche Menschen verspüren lediglich ein leichtes Trockenheitsgefühl, während andere Schwierigkeiten beim Sprechen, Schlucken oder Essen entwickeln. Besonders unangenehm kann die Mundtrockenheit nachts werden.

Doch welche Psychopharmaka lösen diese Beschwerden besonders häufig aus? Warum beeinflussen sie überhaupt die Speichelproduktion? Und was kannst du dagegen tun, ohne deine Behandlung zu gefährden?

Warum können Psychopharmaka Mundtrockenheit verursachen?

Unsere Speicheldrüsen werden durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Besonders der parasympathische Teil des Nervensystems spielt eine wichtige Rolle bei der Speichelproduktion.

Der Botenstoff Acetylcholin aktiviert bestimmte Rezeptoren an den Speicheldrüsen und regt dadurch die Speichelbildung an.

Einige Psychopharmaka blockieren diese sogenannten muskarinischen Acetylcholinrezeptoren. Diese Wirkung wird als anticholinerger Effekt bezeichnet.

Die Folge: Die Speicheldrüsen werden weniger stark stimuliert und produzieren möglicherweise weniger Speichel.

Andere Psychopharmaka können Mundtrockenheit über zusätzliche Mechanismen begünstigen, etwa durch Veränderungen bestimmter Botenstoffsysteme oder durch ihre beruhigende Wirkung.

Wichtig ist: Nicht jedes Psychopharmakon verursacht Mundtrockenheit gleich häufig oder gleich stark. Auch Dosierung, Kombinationen mit anderen Medikamenten und individuelle Faktoren spielen eine Rolle.

1. Trizyklische Antidepressiva – besonders häufig mit Mundtrockenheit verbunden

Trizyklische Antidepressiva gehören zu den älteren Antidepressiva. Sie werden unter anderem bei Depressionen, bestimmten chronischen Schmerzen und einigen Schlafstörungen eingesetzt.

Viele Wirkstoffe dieser Gruppe besitzen eine ausgeprägte anticholinerge Wirkung und können dadurch die Speichelproduktion deutlich vermindern.

Zu den bekannten Wirkstoffen gehören:

• Amitriptylin
• Doxepin
• Clomipramin
• Imipramin
• Trimipramin
• Nortriptylin

Gerade bei Amitriptylin und Doxepin ist Mundtrockenheit eine bekannte Nebenwirkung.

Warum entsteht sie?

Die Medikamente blockieren unter anderem muskarinische Acetylcholinrezeptoren. Dadurch wird die natürliche Stimulation der Speicheldrüsen gehemmt.

Das kann zu einem dauerhaft trockenen oder klebrigen Mund führen.

2. SSRI – auch moderne Antidepressiva können den Mund austrocknen

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, kurz SSRI, gehören zu den häufig verschriebenen Antidepressiva.

Sie werden beispielsweise bei Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen eingesetzt.

Obwohl sie meist eine geringere anticholinerge Wirkung besitzen als trizyklische Antidepressiva, kann auch unter SSRI Mundtrockenheit auftreten.

Zu dieser Gruppe gehören:

• Sertralin
• Citalopram
• Escitalopram
• Fluoxetin
• Paroxetin
• Fluvoxamin

Besonders Paroxetin besitzt innerhalb dieser Wirkstoffgruppe vergleichsweise stärkere anticholinerge Eigenschaften.

Warum entsteht Mundtrockenheit?

SSRI verändern die Verfügbarkeit des Botenstoffs Serotonin. Dadurch können verschiedene Körperfunktionen beeinflusst werden, darunter möglicherweise auch die Speichelregulation.

Die genauen Mechanismen unterscheiden sich je nach Wirkstoff und sind nicht vollständig geklärt.

3. SNRI – Mundtrockenheit durch Venlafaxin und Duloxetin

Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, kurz SNRI, beeinflussen die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin.

Sie werden unter anderem bei Depressionen, Angststörungen und bestimmten chronischen Schmerzen eingesetzt.

Bekannte Wirkstoffe sind:

• Venlafaxin
• Desvenlafaxin
• Duloxetin
• Milnacipran

Mundtrockenheit gehört bei mehreren dieser Wirkstoffe zu den bekannten Nebenwirkungen.

Warum entsteht sie?

Die veränderte Aktivität von Serotonin und Noradrenalin kann die Regulation der Speicheldrüsen beeinflussen.

Besonders bei höherer Dosierung können bestimmte Nebenwirkungen stärker ausgeprägt sein. Das ist jedoch individuell unterschiedlich.

4. Weitere Antidepressiva – auch Mirtazapin und Bupropion können betroffen sein

Nicht alle Antidepressiva gehören zu den klassischen SSRI, SNRI oder trizyklischen Wirkstoffen.

Auch andere Medikamente können Mundtrockenheit verursachen.

Dazu gehören beispielsweise:

• Mirtazapin
• Bupropion
• Trazodon
• Vortioxetin

Diese Wirkstoffe unterscheiden sich teilweise deutlich in ihren Wirkmechanismen.

Mirtazapin wird beispielsweise häufig wegen seiner beruhigenden Eigenschaften eingesetzt. Mundtrockenheit ist eine bekannte Nebenwirkung.

Auch unter Bupropion, das vor allem die Signalübertragung von Noradrenalin und Dopamin beeinflusst, kann ein trockener Mund auftreten.

5. Antipsychotika – wenn Medikamente gegen Psychosen die Speichelproduktion beeinflussen

Antipsychotika werden unter anderem zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und bestimmten weiteren psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt.

Einige dieser Medikamente können Mundtrockenheit verursachen.

Beispiele sind:

• Quetiapin
• Olanzapin
• Clozapin
• Risperidon
• Aripiprazol

Die Wirkstoffe unterscheiden sich allerdings deutlich in ihren Nebenwirkungsprofilen.

Quetiapin und Olanzapin können beispielsweise Mundtrockenheit verursachen.

Eine wichtige Besonderheit ist Clozapin: Obwohl auch Mundtrockenheit vorkommen kann, verursacht Clozapin besonders häufig das Gegenteil – eine ausgeprägte Speichelproduktion, die sogenannte Hypersalivation.

Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass alle Antipsychotika die Speichelproduktion reduzieren.

6. Beruhigungs- und Schlafmittel – Mundtrockenheit besonders nachts

Auch Medikamente, die zur Beruhigung oder als Schlafmittel eingesetzt werden, können mit Mundtrockenheit verbunden sein.

Dazu gehören beispielsweise bestimmte:

• Benzodiazepine wie Diazepam oder Lorazepam
• Schlafmittel wie Zolpidem oder Zopiclon
• Sedierende Medikamente wie Hydroxyzin

Bei diesen Wirkstoffen ist Mundtrockenheit je nach Präparat unterschiedlich häufig.

Neben möglichen direkten Arzneimittelwirkungen können auch Veränderungen des Schlafverhaltens eine Rolle spielen.

Wer beispielsweise verstärkt durch den Mund atmet oder schnarcht, kann morgens einen besonders trockenen Mund bemerken.

7. ADHS-Medikamente – auch Stimulanzien können Mundtrockenheit auslösen

Nicht nur klassische Antidepressiva oder Antipsychotika können die Speichelproduktion beeinflussen.

Auch bestimmte Medikamente zur Behandlung von ADHS sind mit Mundtrockenheit verbunden.

Dazu gehören:

• Methylphenidat
• Lisdexamfetamin
• Dexamfetamin
• Atomoxetin

Besonders bei Stimulanzien kann Mundtrockenheit als Nebenwirkung auftreten.

Die Wirkstoffe beeinflussen unter anderem die Signalübertragung von Dopamin und Noradrenalin und können dadurch auch vegetative Körperfunktionen verändern.

Welche Psychopharmaka verursachen besonders häufig Mundtrockenheit?

Die folgende Übersicht zeigt typische Wirkstoffgruppen und Beispiele. Wie häufig die Beschwerden tatsächlich auftreten, hängt vom einzelnen Präparat, der Dosierung und weiteren Faktoren ab.

Wirkstoffgruppe Beispiele Einordnung
Trizyklische Antidepressiva Amitriptylin, Doxepin, Clomipramin Häufig ausgeprägte anticholinerge Wirkung
SSRI Sertralin, Escitalopram, Paroxetin Mundtrockenheit möglich, je nach Wirkstoff unterschiedlich
SNRI Venlafaxin, Duloxetin Mundtrockenheit bekannte Nebenwirkung
Weitere Antidepressiva Mirtazapin, Bupropion Mundtrockenheit bei mehreren Wirkstoffen bekannt
Antipsychotika Quetiapin, Olanzapin Mundtrockenheit möglich; große Unterschiede zwischen Wirkstoffen
Beruhigungs- und Schlafmittel Diazepam, Zopiclon Je nach Präparat möglich
ADHS-Medikamente Methylphenidat, Lisdexamfetamin Mundtrockenheit bekannte Nebenwirkung

Warum solltest du Mundtrockenheit durch Psychopharmaka ernst nehmen?

Ein dauerhaft trockener Mund ist nicht nur unangenehm.

Speichel übernimmt wichtige Schutzfunktionen im Mundraum. Er hält die Schleimhaut feucht, erleichtert das Sprechen und Schlucken und unterstützt die natürliche Reinigung der Zähne.

Wird über längere Zeit zu wenig Speichel produziert, können verschiedene Beschwerden entstehen:

• Trockene, empfindliche oder brennende Mundschleimhaut
• Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken
• Mundgeruch
• Erhöhtes Kariesrisiko
• Gereiztes Zahnfleisch
• Erhöhte Anfälligkeit für bestimmte Pilzinfektionen im Mund
• Schlafstörungen durch nächtliche Mundtrockenheit

Gerade bei einer langfristigen Behandlung mit Psychopharmaka lohnt es sich deshalb, die Mundgesundheit besonders im Blick zu behalten.

Was hilft gegen Mundtrockenheit durch Psychopharmaka?

Wenn du vermutest, dass deine Medikamente die Ursache sind, solltest du zunächst mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem Arzt sprechen.

Wichtig: Setze Psychopharmaka niemals eigenständig ab oder reduziere die Dosierung ohne ärztliche Rücksprache. Ein plötzliches Absetzen kann zu Absetzbeschwerden oder einer Verschlechterung der behandelten Erkrankung führen.

Zusätzlich können folgende Maßnahmen helfen:

1. Regelmäßig trinken

Trinke über den Tag verteilt kleine Mengen Wasser. Das befeuchtet die Mundschleimhaut kurzfristig und unterstützt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

2. Den natürlichen Speichelfluss anregen

Zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis können die noch vorhandene Speichelproduktion stimulieren.

3. Die Mundschleimhaut gezielt befeuchten

Spezielle Mundpflegeprodukte können helfen, Trockenheitsgefühle zu lindern und die Schleimhaut zu pflegen.

4. Alkoholhaltige Mundspülungen vermeiden

Produkte mit Ethanol können bei empfindlichen Mundschleimhäuten unangenehm sein. Milde, alkoholfreie Alternativen sind häufig besser geeignet.

5. Die Zahngesundheit schützen

Verwende fluoridhaltige Zahnpasta und gehe regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle. Bei ausgeprägter Mundtrockenheit kann eine zusätzliche Kariesprophylaxe sinnvoll sein.

Sensoral® – gezielte Pflege bei medikamentenbedingter Mundtrockenheit

Wenn Psychopharmaka die Speichelproduktion beeinflussen, reicht regelmäßiges Trinken häufig nicht aus, um das Trockenheitsgefühl dauerhaft zu lindern.

Denn Wasser benetzt die Mundschleimhaut zwar kurzfristig, ersetzt aber nicht den natürlichen Schutzfilm des Speichels.

Hier kann eine gezielte Mundpflege sinnvoll sein.

Das Sensoral® Pflegeserum enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die Feuchtigkeit bindet und einen Film auf der Mundschleimhaut bildet.

Zusätzlich unterstützt Dexpanthenol die Pflege beanspruchter Schleimhäute.

Die Sensoral® Mundpflege Bonbons regen durch langsames Lutschen den noch vorhandenen Speichelfluss an. Ihr pflegender Ölkern unterstützt einen Schutzfilm, der dabei helfen kann, Feuchtigkeit länger auf der Mundschleimhaut zu bewahren.

Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.

Der Sensoral® Depot-Effekt

Bei stärkerer Mundtrockenheit können beide Produkte miteinander kombiniert werden.

Schritt 1 – Befeuchten: Das Sensoral® Pflegeserum auf die trockene Mundschleimhaut auftragen.

Schritt 2 – Schützen: Anschließend ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam lutschen, um den vorhandenen Speichelfluss anzuregen und einen pflegenden Schutzfilm zu unterstützen.

Unser Prinzip lautet: Erst befeuchten, dann Feuchtigkeit möglichst lange bewahren.

Fazit: Mundtrockenheit durch Psychopharmaka ist häufig – aber du kannst etwas dagegen tun

Viele Psychopharmaka können Mundtrockenheit verursachen. Besonders bekannt ist diese Nebenwirkung bei trizyklischen Antidepressiva, aber auch SSRI, SNRI, anderen Antidepressiva, Antipsychotika und ADHS-Medikamenten können betroffen sein.

Wie stark die Beschwerden ausfallen, ist individuell unterschiedlich.

Wichtig ist, die Ursache gemeinsam mit dem behandelnden Arzt zu überprüfen und Medikamente nicht eigenständig abzusetzen.

Mit einer guten Zahnpflege, regelmäßiger Flüssigkeitszufuhr, Speichelstimulation und gezielter Befeuchtung kannst du deine Mundschleimhaut im Alltag unterstützen.

Denn auch wenn du auf deine Medikamente angewiesen bist, musst du einen dauerhaft trockenen Mund nicht einfach hinnehmen.