Schnupfen, Husten, Halsschmerzen – eine Erkältung bringt viele unangenehme Beschwerden mit sich. Doch auch unser Mund leidet häufig unter einem Infekt. Vielleicht kennst du das Gefühl: Die Zunge ist trocken, der Mund fühlt sich klebrig an, der Hals kratzt und besonders morgens scheint die gesamte Mundschleimhaut ausgetrocknet zu sein.
Doch warum verursacht eine Erkältung überhaupt Mundtrockenheit? Und weshalb hilft selbst ein großes Glas Wasser manchmal nur für wenige Minuten?
Die Antwort liegt vor allem in unserer Atmung und der natürlichen Schutzfunktion des Speichels.
1. Verstopfte Nase: Wenn plötzlich der Mund die Atmung übernimmt
Unsere Nase übernimmt wichtige Aufgaben. Sie filtert, erwärmt und befeuchtet die eingeatmete Luft, bevor diese in die unteren Atemwege gelangt.
Bei einer Erkältung schwellen die Nasenschleimhäute an und produzieren vermehrt Sekret. Die Nasenatmung wird erschwert und wir beginnen unbewusst, häufiger durch den Mund zu atmen.
Das Problem: Bei der Mundatmung strömt die Luft direkt über die empfindliche Mundschleimhaut. Dadurch verdunstet mehr Feuchtigkeit und der natürliche Speichelfilm kann schneller austrocknen.
Besonders nachts, wenn wir mehrere Stunden ununterbrochen durch den Mund atmen, kann dieser Effekt deutlich spürbar werden.
Typische Beschwerden sind:
• trockener Mund nach dem Aufwachen
• klebrige oder raue Zunge
• trockener, kratziger Hals
• Brennen oder Spannen der Mundschleimhaut
• unangenehmer Geschmack im Mund
2. Nachts produziert dein Körper weniger Speichel
Ein weiterer wichtiger Faktor ist unsere natürliche Speichelproduktion.
Tagsüber regen Sprechen, Kauen, Schlucken und Essen die Speicheldrüsen immer wieder an. Während des Schlafs fallen diese Reize weitgehend weg und die Speichelproduktion nimmt deutlich ab.
Bei einer Erkältung treffen deshalb häufig zwei ungünstige Faktoren aufeinander:
Weniger Speichel + verstärkte Mundatmung = besonders trockene Mundschleimhäute.
Das erklärt, warum die Beschwerden morgens häufig stärker ausgeprägt sind als tagsüber.
3. Was passiert mit deiner Mundschleimhaut, wenn der Speichelfilm fehlt?
Speichel ist weit mehr als Flüssigkeit. Er bildet einen natürlichen Schutzfilm auf Zähnen, Zunge und Mundschleimhaut.
Dieser Film erfüllt wichtige Aufgaben:
• Er hält die Mundschleimhaut feucht und geschmeidig.
• Er erleichtert das Sprechen, Kauen und Schlucken.
• Er schützt vor mechanischen Reizungen.
• Er hilft dabei, Säuren zu neutralisieren.
• Er unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora.
• Er trägt zum Schutz der Zähne vor Karies bei.
Fehlt dieser Schutzfilm, wird die Mundschleimhaut empfindlicher. Sie kann sich rau anfühlen, brennen oder schneller gereizt werden.
Gerade bei einer Erkältung ist das unangenehm, denn häufig sind gleichzeitig auch der Rachen und die oberen Atemwege gereizt.
4. Warum Wasser allein häufig nicht ausreicht
Wer einen trockenen Mund hat, greift verständlicherweise immer wieder zur Wasserflasche.
Das ist grundsätzlich sinnvoll, denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig. Allerdings kann Wasser die besonderen Eigenschaften unseres Speichels nicht vollständig ersetzen.
Speichel enthält unter anderem Schleimstoffe, Enzyme und verschiedene Schutzproteine, die zur Befeuchtung und zum Schutz der Mundschleimhaut beitragen.
Wasser benetzt die Schleimhaut dagegen nur kurzfristig und wird anschließend geschluckt.
Solange die Mundatmung anhält und wenig Speichel nachproduziert wird, kann das Trockenheitsgefühl deshalb schnell zurückkehren.
5. Auch Erkältungsmedikamente können Mundtrockenheit verstärken
Nicht nur die Erkältung selbst kann einen trockenen Mund verursachen. Auch einige Medikamente können dazu beitragen.
Dazu gehören beispielsweise:
• bestimmte Antihistaminika
• einige abschwellende Erkältungspräparate
• Medikamente mit anticholinerger Wirkung
Zusätzlich können stark mentholhaltige oder sehr saure Hustenbonbons eine bereits gereizte Mundschleimhaut unangenehm reizen.
Deshalb lohnt es sich, während einer Erkältung besonders auf eine milde und gut verträgliche Mundpflege zu achten.
6. Was hilft gegen Mundtrockenheit bei einer Erkältung?
Wenn dein Mund während einer Erkältung besonders trocken ist, kannst du mit einigen einfachen Maßnahmen gegensteuern.
Regelmäßig trinken: Kleine Mengen Wasser oder lauwarmer, ungesüßter Tee helfen dabei, die Mundschleimhaut immer wieder zu befeuchten.
Nasenatmung unterstützen: Kochsalz-Nasensprays oder Nasenspülungen können helfen, die Nasenschleimhaut zu pflegen und die Nasenatmung zu erleichtern.
Raumluft kontrollieren: Besonders im Schlafzimmer sollte die Luft nicht zu trocken sein. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent ist häufig angenehm.
Speichelfluss anregen: Zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis können die noch vorhandene Speichelproduktion stimulieren.
Mundschleimhaut gezielt pflegen: Spezielle Mundpflegeprodukte können zusätzliche Feuchtigkeit zuführen und dabei helfen, das Trockenheitsgefühl zu lindern.
7. Sensoral® – erst befeuchten, dann Feuchtigkeit bewahren
Gerade bei erkältungsbedingter Mundtrockenheit ist es sinnvoll, die Mundschleimhaut nicht nur kurzfristig zu befeuchten, sondern auch länger vor dem Austrocknen zu schützen.
Genau hier setzt unser Sensoral® Pflegeprinzip an.
Sensoral® Pflegeserum: Intensive Befeuchtung
Das Sensoral® Pflegeserum wurde speziell für trockene und gereizte Mundschleimhäute entwickelt.
Es enthält hochmolekulare Hyaluronsäure, die Wasser bindet und einen Feuchtigkeitsfilm auf der Oberfläche der Mundschleimhaut bildet.
Zusätzlich unterstützt Dexpanthenol die Pflege und Regeneration beanspruchter Schleimhäute.
So wird die Mundschleimhaut gezielt befeuchtet, gepflegt und stabilisiert.
Sensoral® Mundpflege Bonbons: Speichelstimulation und Schutzfilm
Die Sensoral® Mundpflege Bonbons ergänzen diese Befeuchtung.
Durch das langsame Lutschen wird der natürliche Speichelfluss angeregt. Gleichzeitig enthält jedes Bonbon einen pflegenden Ölkern, der einen langanhaltenden Schutzfilm auf der Mundschleimhaut bildet und dabei hilft, Feuchtigkeit länger zu bewahren.
Zusätzlich enthalten die Bonbons Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2), die zum Erhalt normaler Schleimhäute beitragen.
Der Sensoral® Depot-Effekt
Besonders bei ausgeprägter Mundtrockenheit können beide Produkte kombiniert werden.
1. Befeuchten: Zuerst das Sensoral® Pflegeserum auf die trockene Mundschleimhaut geben.
2. Schützen: Anschließend ein Sensoral® Mundpflege Bonbon langsam lutschen.
Der pflegende Schutzfilm kann dabei helfen, die zuvor zugeführte Feuchtigkeit länger auf der Mundschleimhaut zu halten.
Unser Prinzip lautet deshalb: Erst intensiv befeuchten, dann Feuchtigkeit möglichst lange bewahren.
8. Unser Tipp für trockene Nächte während einer Erkältung
Wenn dein Mund vor allem morgens besonders trocken ist, solltest du mit der Pflege bereits am Abend beginnen.
Achte auf eine möglichst freie Nasenatmung, ausreichend Flüssigkeit und eine angenehme Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer.
Zusätzlich kannst du deine Mundschleimhaut unmittelbar vor dem Schlafengehen mit dem Sensoral® Pflegeserum befeuchten. Ein Mundpflege Bonbon kann anschließend noch vor dem Zubettgehen langsam gelutscht werden.
Wichtig: Bonbons sollten niemals während des Einschlafens oder Schlafens im Mund bleiben, da Verschluckungsgefahr besteht.
Fazit
Eine Erkältung kann die Mundschleimhaut stärker belasten, als viele Menschen vermuten. Durch eine verstopfte Nase kommt es häufiger zur Mundatmung, während gleichzeitig die natürliche Speichelproduktion nachts abnimmt.
Die Folge ist ein Kreislauf aus verstärkter Verdunstung, fehlendem Speichelfilm und wiederkehrender Mundtrockenheit.
Neben ausreichendem Trinken und einer möglichst freien Nasenatmung kann deshalb eine gezielte Pflege sinnvoll sein.
Das Sensoral® Pflegeserum versorgt trockene Mundschleimhäute mit Feuchtigkeit, während die Sensoral® Mundpflege Bonbons den Speichelfluss anregen und einen pflegenden Schutzfilm bilden.
So kannst du deine Mundschleimhaut auch während einer Erkältung gezielt unterstützen – damit sich dein Mund trotz Schnupfen und verstopfter Nase möglichst angenehm anfühlt.

